Die diesjährige wegweiserstudie hat unter anderem Ergebnisse einer Exklusivbefragung der CompuGroup Medical dargestellt. Das übergeordnete Ziel der Befragung an der Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte teilgenommen haben war, die Zusammenarbeit dieser beiden Akteuren zu beleuchten. Dabei wurden jeweils wichtige Aspekte des Kommuniaktionsweges bzw. des Kommunikationsmittel befragt.
Die Befragung der Krankenhäuser (n=130) nach der Wichtigkeit der Kommunikation und Kollaboration mit niedergelassenen Ärzten ergab folgendes Ergebnis:
71% aller Krankenhäuser finden die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten sehr wichtig, 28% finde sie wichtig.
Umkehrt ergab die Befragung der niedergelassenen Ärzte (n=153) nach der Wichtigkeit der engen Zusammenarbeit mit Krankenhäusern, dass 49% diese Zusammenarbeit als sehr wichtig empfinden und 45% als wichtig.
Demnach betrachten sowohl Krankenhäuser als auch niedergelassene Ärzte die Kommunikation untereinander als sehr bedeutsam.
Weitere Befraungen nach der aktuellen Art der Kommnikation untereinander und der Wichtigkeit der Kommunikationsformen ergab, dass Nicht-Anwender (kein Austausch von Patientendaten untereinander) die Wichtigkeit des Datenaustausches als gering einstufen. Dennoch finden jeweils über die Hälfte der niedergelassenen Ärzte, das die direkte elektronische Kommunikation mit dem Krankenhaus bzw. über das Arztinforamtinssystem eine wichtige Form des Informationsaustausches ist. Alle Anweder (ein Austausch von Patientendaten zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten findet statt) geben an, dass der Rückgriff auf elektronische Kommunikationswege von sehr hoher bis hoher Wahrscheinlichkeit ist.
Die Befragung nach der Nutzung von Zuweiserportalen ergab, dass insgesamt 38% aller befragten Krankenhäuser (n=89) mit Zuweiserportalen arbeiten.
Darüber hinaus wurde auch nach den Investitionstendenzen bei Zuweiserportalen für das Jahr 2011 gefragt.
Insgesamt geben 58% der Krankenhäuser an, dass Ihre Investitionen hier steigen werden, lediglich 4% gehen von geringeren Investitionen aus. Somit ergibt sich ein positiver Saldo von 54 Prozentpunkten (Abb. 08. Monitoring eHealth Exklusivauswertung CompuGroup Medical, S. 10). Im Vergleich zu den anderen von wegweiser abgefragten IT-Lösungen für das diesjährige Monitoring bewegen sich Zuweiserportale damit im oberen Drittel der Investitionsbereiche für das Jahr 2011.
Insgesamt zeigt diese Studie, dass die grundsätzliche Vernetzung zwischen den Akteure Krankenhaus und niedergelassenem Arzt zunehmend an Beeutung gewinnt, ebenso wie der Einsatz speziellen Serviceportale, wie z.B. das jesaja.net Zuweiserportal. Die Bewegung in Richtung elektronische Datenübermittlung im Stationären und Ambulanten Bereich der medizinischen Versorgung ist nicht mehr aufzuhalten und muss als Standard betrachtet werden.
Unter www.portalatlas.de finden niedergelassene Ärzte zuverlässig die Krankenhhäuser, die diesen optimalen Service anbieten.